Freitag, 12. April 2013

Der Mystische Tod und die Auferstehung

Der lebendige Mensch erlebt den mystischen Tod dann, wenn aus dem EGO, den Sinneswahrnehmungen und aus Begehren oder Verlangen KEINE Vorstellung mehr im menschlichen Verstand (Geist) entsteht ...
und wenn aus dem wahren Selbst noch keine Vorstellung im Verstand (Geist) des Menschen entsteht.
Das Bedeutet: Dieser Mensch macht sich überhaupt keine Vorstellungen mehr von der Zukunft.
Er kennt kein Wunschdenken, keine Sehnsucht, kein Erwarten, kein Begehren.
ER IST NUR JETZT UND DA.
Dieses ist der geistige Zustand des "Todes"
Denn die materielle Welt existiert auf Grund von VORSTELLUNG.
Diese Vorstellung kann aus dem EGO (Begehren und Verlangen) kommen, oder aus dem wahren SELBST (Erkenntnis).
Wenn aber weder eine Vorstellung aus dem Ego, noch aus dem Selbst entsteht, dann bedeutet das den "TOD" der materiellen Welt.
Das heist: In der materiellen Welt kommt NICHTS mehr zum Entstehen.
Im Christentum ist das symbolisch der Tod des Jesu am Kreuz. (Tod der Persönliche ICH Vorstellung).
Gleichzeitig ist es auch der JÜNGSTE TAG.
Dieser jüngste Tag ist auch mit dem Zustand des Kindes zu vergleichen, den wir erreichen müssen, BEVOR wir ins Himmelreich kommen.
Auch ein Kind kennt kein Begehren für sICH, und macht sich keine Vorstellung von Morgen. Es will nichts erreichen und bewirken.
Es ist der NULLPUNKT eben OHNE jegliche Vorstellung, sondern nur ein reines SEIN.
Nach dem Gesetz, ist es nicht möglich, daß zwei Dinge gleichzeitig an einem Ort sein können.
So ist es auch unmöglich, daß gleichzeitig ein begehrendes Denken aus dem Ego für sICH, und wahre Erkenntnis aus dem Selbst im Geist des Menschen sein kann.
Erst wenn das Ego vollkommen vernichtet ist - also PLATZ für das wahre Selbst im Geist des Menschen ist - kann das wahre Selbst im Menschen zum Entstehen kommen.
Dieses wird dann als die AUFERSTEHUNG bezeichnet.
Die Auferstehung des wahren Selbstes im Geist des Menschen.
Wenn diesem Menschen nun Vorstellungen aus dem wahren Selbst entstehen, dann haben sie solch eine Durchschlagskraft, daß diese über Jahrhunderte und Jahrtausende bestehen.
Wohingegen die Vorstellung eines Egos - im günstigsten Falle ein Leben lang anhält.
Das was als "TOD" und "AUFERSTEHUNG" in der Bibel sehr richtig symbolisiert wird, sind also Geistige Zustende
des Menschen, die er noch im lebendigen Körper erlebt, wenn er der Vollendung entgegen geht.
Eigentlich ist es erschreckend, wie die heutige Gesellschaft durch die Manipulation der Medien in den Egoismus getrieben wird. Also genau in die entgegen gesetzte Richtung, die von den großen Religionen empfohlen wird.
Selbst das eigentlich "gute" positive Denken wird genutzt um das EGO zu steigern.
ICH schaffe das - ICH mache das.
Die wenigsten kommen auf den Gedanken - das Gleiche zu erreichen mit - DU oh Gott - machst das für mich.
Wenn ich sage oder denke: "ICH mache das", so lade ich die Last auf mICH, und muß sie auch tragen - bis ICH zusammen breche.
Wenn ich aber sage:"DU oh Gott machst das für mich", dann lege ich die gleiche Last auf Gottes Schultern, und habe selbst nichts zu tragen - mit dem selben Effekt.
Doch mit ersterem steigere ich das EGO, und mit letzterem bauer ich es ab.
Doch beides ist positives Denklen.
Wieder ein Beispiel, wie man eben alles im Irdischen gut oder schlecht nutzen kann.
Mehr über die universellen Gesetze, den Weg zur Vollendung und die Bewusstseinsstufen des Menschen erfahren Sie in meinen Büchern.
Mit freundlichen Grüßen,
Demetrius Degen

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